FAQ
Arbeitsprozess
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Sachtexte
Als Lektorin für Sachtexte redigiere ich unter anderem (Jahres-)Berichte, Dokumentationen, Studien, (Fach-)Zeitschriftenbeiträge. Viele der Texte, die ich unter die Lupe nehme, gehören in den Bereich der Wissenschaftskommunikation bzw. werden von »Studierten« geschrieben, richten sich aber an Öffentlichkeiten, die nicht so tief in der Materie stecken wie die Schreibenden. Für mich bedeutet das oft: vereinfachen, um verständlich und nachvollziehbar zu machen. Natürlich gehört auch die formale Korrektheit von Texten, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit verfasst werden, zu meinem erfreulichen Arbeitsalltag, sprich: Zitation, teils ausgeklügelte Auszeichnungslogiken, mehrteilige Fachausdrücke (in unterschiedlichsten Schreibungen), hier kann man viel dran tun, und das tue ich.
Fachlektorate
Als Lektorin für Fachtexte bin ich in den Schreibprozess von Texten aus der Pflege(-wissenschaft) involviert – vom Lehrbuch bis hin zu Broschüren für Pflegende und pflegende Angehörige. Hier verfüge ich als Person, die viele Jahre in der Pflege gearbeitet hat, über eine besondere Sensibilität für die Themen, die die Zielgruppe(n) beschäftigen, und kann Ausgangstexte in eine einfache und sogar Leichte Sprache übertragen, damit sie für die Lesenden schnell und gut zugänglich werden.
Schlussredaktion
Bei Publikationen, die in einem Satzprogramm gestaltet werden, führe ich die sogenannte Schlussredaktion durch, bei der ich den Textsatz prüfe. Mancher Herstellungsprozess geschieht unter Zeitdruck, besonders wenn es auf das Ende zugeht. Daher bietet es sich bei Texten, die bereits in einem Lektorat redigiert worden sind und die sprachlich weitgehend korrekt sind, an, die Schlusskorrektur erst in der Satzdatei zu machen. Schlussredaktionen übernehme ich vor allem bei Magazinen, Broschüren und manchmal auch Büchern.
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Die Bearbeitungszeit hängt von der Textlänge und den Auftragsdetails ab. Meist geht das Korrekturlesen schneller vonstatten als ein inhaltliches und/oder stilistisches Lektorat. Am längsten Zeit nimmt das Paket aus inhaltlichem Lektorat, Stillektorat und Korrektorat in Anspruch. Ein Beispiel: Für einen Bericht mit 250 Normseiten, der bereits im Lektorat war und nach der Überarbeitung durch die Autor*innen und nun einem Wissenschaftskorrektorat unterzogen werden soll, benötige ich fünf volle Arbeitstage. Für ein Lektorat in vollem Umfang hingegen können Sie – je nach Qualität des Ausgangstextes – mit bis zu vier Wochen Bearbeitungszeit rechnen. Und länger, wenn sich die Bearbeitungszeit bei diesem Projekt durch mehrere Abstimmungsschleifen mit den Autor*innen verlängert.
Es gibt aber auch andere Beispiele: Broschüren, zum Beispiel von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Je nach Ausgangstext und Ihrem Überarbeitungsauftrag können Sie hier mit einer Bearbeitungszeit von wenigen Stunden rechnen.
DSGVO und Speicherung
Im Lektorat Silbenschliff – Achtung, Floskel! – werden Sicherheit und Vertraulichkeit großgeschrieben. Was bedeutet das? Zum einen ist mein Arbeitsplatz, mein Büro DSGVO-konform eingerichtet. Zum anderem sichere ich alle Textversionen nach jeder Überarbeitungsschleife unter einem neuen Dateinahmen (Datum). Und das an einem sicheren Ort. Ihr Nutzen? Sie können bei mir immer eine Vorgängerdatei anfordern, sollte Ihnen eine Version mit einem speziellen Bearbeitungsstand abhanden gekommen sein.
Ihre Manuskripte, Berichte, Artikel … sind vor dem Zugriff Dritter beziehungsweise Unbefugter dadurch geschützt, dass erst eine menschliche Barriere (Concièrge), dann eine räumliche Barriere (Bürotür), dann mindestens eine Passwort-Barriere (Computer) überwunden werden müsste, damit jemand Drittes sie vor der Veröffentlichung lesen könnte. Auf Wunsch arbeite ich mit Passwort-geschützten Dateien.
Zusammenarbeit mit Grafiker*innen und Korrektor*innen
Sofern jemand Drittes, zum Beispiel eine Grafikerin oder ein Redakteur, mit mir an der Publikation arbeitet, erhält sie oder er die Informationen, die Sie für die Weitergabe im Rahmen der Zusammenarbeit bestimmt haben. Auch Außenstehende erfahren weder von unserer Zusammenarbeit noch etwas von Auftragsdetails noch etwas von den Aussagen in Ihren Publikationen.
Zusammenarbeit mit anderen Lektor*innen
Manchmal arbeite ich im Team, das heißt, zwei oder mehr Lektor*innen arbeiten an einer Publikation. Auch hier gilt: Manuskripte sicher speichern, vor fremdem Zugriff schützen und über Stillschweigen über Arbeitsinterna gegenüber Dritten. Ganz klar. Alles im Sinne des Textes und seines Veröffentlichungszweckes.
KI und Word und PDF
In Zeiten von KI ist der vertrauliche Umgang mit Inhalten nicht immer so leicht zu gewährleisten. Im Moment arbeite ich nicht mit KI, schlichtweg deshalb, weil ich a) nicht wirklich, oder sagen wir, nicht vollständig vom Sinn und Nutzen generativer KI überzeugt bin und tatsächlich ethische Einwände habe und auch nicht davon überzeugt bin, dass sie uns klüger macht, und b) – ich werde gar nicht beauftragt, mit KI zu arbeiten. Das kann sich natürlich ändern und dann tue ich es auch, aber momentan gibt es noch keinen Anlass. Es sei denn, Sie wünschen ausdrücklich die Korrektur mit zum Beispiel Textshine oder DeepL Write. Erste Texte anderer zeigen jedoch, dass der Mensch noch immer deutlich mehr Fehler findet als die KI.
Wer mit Office arbeitet, kennt den CoPilot. Man muss ihn ausstellen, damit die KI nicht mitliest und die Inhalte fleißig gen Redmon transportiert. Um ganz sicher zu gehen, dass Ihre Texte sicher sind und ich sie vertraulich behandeln kann, erarbeite ich mir momentan Softwarealternativen. Welche das sein werden, beschreibe ich dann hier.
Keywords: Recht, Wissenschaft, Politik
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Keywords: passenden Lektor oder die passende Lektorin
Im Lektorat schauen wir auf die sprachlichen Mittel, mit denen Schreibende Nachvollziehbarkeit, Stimmigkeit und Verständlichkeit erzeugen kann: Wortwahl und Ausdruck, Satzbau, Stil, Metaphern … Deren Einsatz fällt gerade Personen, die nicht von Berufs wegen schreiben oder die einen Text mit hochkomplexen Inhalten schreiben, nicht immer ganz leicht, verständlicherweise. Aber auch geübte Schreibende entwickeln eine Textblindheit gegenüber dem, was sie geschrieben haben, und sehen Unschärfen oder Wiederholungen nicht mehr. Als Lektorin lege ich hierauf mein Augenmerk: Wo kann der Ausdruck geschärft werden, welche Aussagen sind irreführend, passt der Stil eigentlich zu Textsorte und Zielgruppe(n).
Übrigens ist der persönliche Stil bei professionellen Texten, also Texten, die für Öffentlichkeiten geschrieben werden, nicht immer die erste Wahl. Viele gerade Akademiker*innen schreiben für Broschüren im Passiv, das ist auch ein schöner Stil, aber er findet sich vor allem in der Wissenschaft, weniger in der Öffentlichkeitsarbeit, wo man das Passiv gezielt einsetzen sollte, damit es wirkt – und nicht langweilt. Ich habe einen tollen Job, aber er kann auch Knochenarbeit sein. Vor allem, wenn Texte schon fertig sind (»Muss nur noch mal drüber geschaut werden.«). Es ist immer gut, wenn Lektor*innen schon am Anfang des Schreibprozesses eingebunden werden, wenn sie schon bei der Konzeption mit über die Struktur und die Lesenden mitdenken. Das spart Zeit und Geld und Nerven.
Im Korrektorat hingegen geht es ans sprachliche Eingemachte: »Stimmen die Kommas?« ist hier nur eine Frage von vielen, wenn man einen Text Silbe für Silbe, Wort für Wort mithilfe einiger Korrekturtechniken Korrektur liest. Auch die Orthotypografie spielt hier eine wichtige Rolle: Ein Bindestrich ist noch lange kein Gedankenstrich. Im Wissenschaftskorrektorat wird das Ganze noch diffiziler, da müssen Formalia »sitzen«, Begriffe sollten einheitlich geschrieben, manchmal auch kursiv oder in Anführungszeichen gesetzt sein. Bei der Korrektur von Literaturverzeichnissen heißt es auch des Öfteren nachschlagen, wenn ein Titel oder eine Autor*innennennung verdächtig wirkt.
SILBENSCHLIFF
Lektorat für Unternehmenskommunikation
Wissenschaftslektorat
Mobil: +49 178 1892448
E-Mail: info@silbenschliff.de